Was ist CBD?

Was ist CBD

Was ist CBD?

Geprüft von unserer qualifizierten Expertin Moyra Cosgrove, Leiterin der Abteilung Ernährung bei Naturecan, SENR-registrierte Ernährungsberaterin und Doktorandin an der LJMU

Hauptpunkte:

  • CBD (Cannabidiol) ist eine Verbindung, die in relativ großer Menge in der Hanfpflanze (Cannabis sativa) vorkommt.
  • Es hat sich als wirksam bei der Unterstützung einer Vielzahl von Gesundheitszuständen erwiesen, darunter Angstzuständen, Entzündungen, Schlaflosigkeit und chronischer Schmerzen.
  • CBD ist nicht berauschend, d. h., es macht nicht “high” und macht nicht süchtig.
  • Es gibt zwar potenzielle Nebenwirkungen bei der CBD Einnahme, diese sind jedoch selten und leicht. In der Regel ist es das Ergebnis einer zu hohen CBD Einnahme.

Seit Jahrhunderten gilt die Hanfpflanze (Cannabis sativa) aufgrund ihrer medizinischen Eigenschaften als ein botanisches Kraftpaket. Obwohl sie im modernen medizinischen Zeitalter etwas vernachlässigt wurde, ist in den letzten Jahren das Interesse an der Pflanze und ihrem therapeutischen Potenzial wieder gestiegen.

Die Beliebtheit von Hanf als natürliches Heilmittel ist auf die zahlreichen Verbindungen, die in der Pflanze enthalten sind, zurückzuführen – eine davon ist ein Cannabinoid, das als Cannabidiol oder CBD bekannt ist.

In den letzten Jahren wurde intensiv geforscht, um das Potenzial von CBD zur Unterstützung der Gesundheit zu erforschen, und der CBD Konsum hat in erstaunlichem Tempo zugenommen. Eine Studie ergab, dass im Jahr 2018 fast 3,7 Millionen Menschen in Deutschland CBD Produkte verwendeten, und diese Zahl steigt weiter an.

Was also ist CBD? Hier ist unser umfassender Leitfaden für Einsteiger in die Welt des CBD – wir erklären, was es ist, woher es kommt, wofür es verwendet wird und einige andere Fakten, die du vielleicht nicht kennst.

  • Was ist CBD und wie wirkt es?
  • Wird CBD Öl aus Marihuana hergestellt?
  • Wird man von CBD high?
  • Kann CBD süchtig machen?
  • Ist CBD legal?
  • Was sind die potenziellen Vorteile von CBD?
  • Breitspektrum CBD vs. Vollspektrum CBD
  • CBD Nebenwirkungen
  • Wie nimmt man CBD ein?
  • CBD Dosierung
  • Auf was sollte ich beim Kauf von CBD Produkten achten?
Was ist CBD

Was ist CBD?

Cannabidiol (CBD) ist eines von etwa 140 Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze (Cannabis sativa) vorkommen. Es ist der Hauptwirkstoff in hanfbasierten Produkten, einschließlich CBD Tropfen, Lebensmitteln, Salben, Kapseln und Liquids.

CBD wird von den Menschen seit Tausenden von Jahren wegen seiner verschiedenen therapeutischen Eigenschaften verwendet. Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC), dem wichtigsten berauschenden Wirkstoff in Cannabis, ist CBD nicht berauschend, macht also nicht “high” und macht nicht süchtig, so dass der Konsum völlig sicher ist.

Wie wirkt CBD?

CBD wirkt durch die Interaktion mit dem Endocannabinoid System (ECS), einem komplexen Zellsignalenetzwerk, das im gesamten Körper zu finden ist. Dieses System reguliert viele lebenswichtige Funktionen, darunter Schlaf, Stimmung, Schmerz, Appetit sowie Erinnerungsvermögen, und trägt zur Aufrechterhaltung eines stabilen Gleichgewichts (oder “Homöostase”) im Körper bei.


Das ECS besteht aus drei Schlüsselkomponenten: Endocannabinoide, Cannabinoidrezeptoren und Enzymen:

 

1. Endocannabinoide

Endocannabinoide sind körpereigene Botenstoffe, die viele neuronale Funktionen regulieren. Sie binden an Cannabinoidrezeptoren und signalisieren dem ECS, wenn es aktiv werden muss (z. B. um Schmerzen zu lindern). Die beiden wichtigsten Endocannabinoide sind Anandamid (AEA), welches das Belohnungssystem des Gehirns beeinflusst, und 2-Arachidonoylglycerin (2-AG), welches den Blutkreislauf reguliert.

2. Cannabinoid Rezeptoren

Endocannabinoide binden sich an Cannabinoidrezeptoren, um den Körper zu unterstützen. Die beiden Haupttypen von Cannabinoidrezeptoren werden als CB1 und CB2 bezeichnet. CB1-Rezeptoren befinden sich vor allem im Gehirn und im zentralen Nervensystem, während CB2-Rezeptoren hauptsächlich im Immunsystem und in den peripheren Organen zu finden sind.

3. Enzyme

Enzyme bauen die Endocannabinoide ab, sobald sie ihre Funktion erfüllt haben. Die beiden wichtigsten Enzyme, die an diesem Prozess beteiligt sind, sind die Fettsäureamidhydrolase (FAAH), die Anandamid (AEA) abbaut, und die Monoacylglycerinsäure-Lipase, die 2-Arachidonoylglycerin (2-AG) abbaut.

Experten sind sich zwar noch nicht ganz sicher, wie CBD mit dem ECS interagiert, aber man nimmt an, dass es sich schwach an die CB-Rezeptoren bindet und den Körper indirekt beeinflusst. So verhindert CBD beispielsweise, dass das Enzym FAAH Endocannabinoide wie Anandamid abbaut, wodurch die Endocannabinoid-Konzentrationen erhöht werden und diese eine stärkere Wirkung auf den Körper entfalten können.

Wenn CBD zusammen mit dem berauschenden Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC) konsumiert wird, kann die verlängerte Anwesenheit von Endocannabinoiden wie Anandamid wiederum verhindern, dass sich THC an die CB-Rezeptoren im Gehirn bindet und ein “High” erzeugt. Auf diese Weise kann CBD auch indirekt der berauschenden Wirkung von THC entgegenwirken.

 

Endocannabinoid System

CBD Geschichte

Hanf stammt ursprünglich aus Zentralasien und soll um 1.200 v. Chr. nach Europa gekommen sein, bevor er sich in der Folge über die ganze Welt verbreitete. Damals wurde die Pflanze vor allem wegen ihrer medizinischen Vorteile genutzt. In Volksheilmitteln und altertümlichen Medikamenten wurden verschiedene Teile der Pflanze zur Behandlung von Krämpfen, Ruhr, Arthritis, Geburtskomplikationen, Rheuma und sogar Schlaflosigkeit eingesetzt.

Die Verbindung CBD wurde erstmals in den 1940er Jahren entdeckt, als es Roger Adams gelang, CBD und ein weiteres Cannabinoid aus Hanf namens CBN (Cannabinol) zu isolieren. Allerdings waren die Wissenschaftler zu dieser Zeit mehr an der Erforschung von THC interessiert, über das wir später in diesem Artikel sprechen werden.

Im Jahr 1946 führte Dr. Walter S. Loewe die ersten CBD-Tests an Labortieren durch und kam zu dem Schluss, dass CBD den mentalen Zustand der Tiere nicht verändert. Im selben Jahr entdeckte ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Raphael Mechoulam (der gemeinhin als der Großvater der Cannabisforschung gilt) das Endocannabinoid System und die dreidimensionale Struktur von CBD – zwei Entdeckungen, die CBD ins Rampenlicht rücken und unser Verständnis von Cannabis verändern sollten.

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Bald darauf brachten britische Pharmakologen das erste CBD Öl für therapeutische Zwecke auf den Markt. Die Erforschung des potenziellen gesundheitlichen Nutzens von CBD gewann weltweit weiter an Dynamik, katalysiert durch wichtige Forschungen in den 1980er Jahren über das Potenzial von CBD zur Unterstützung von Menschen mit Epilepsie.

Bis 2007 wurden zwei Landwirten in North Dakota Lizenzen für den Hanfanbau erteilt, und im Jahr 2014 unterzeichnete US-Präsident Barack Obama das “Farm Bill”, das Forschungsinstitute ermächtigte, Pilotprogramme für den Hanfanbau zu starten.

Eine spätere Änderung der Farm Bill im Jahr 2018 trennte CBD und Hanf vollständig von den im Controlled Substances Act verbotenen Drogen, was bedeutete, dass aus Hanf gewonnenes CBD nicht mehr als illegale Droge behandelt werden konnte.

Im selben Jahr genehmigte die US Food and Drug Administration (FDA) das erste oral einzunehmende CBD Medikament, Epidiolex, für die Behandlung von Anfällen bei Epilepsiepatienten ab 2 Jahren.

Heute wird aus Hanf gewonnenes CBD in großem Umfang als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, und die Verbraucher können aus einer Vielzahl von Produkten wählen, darunter CBD Tropfen, CBD Kapseln, CBD Salbe, CBD Snacks und CBD Liquids.

Wird CBD Öl aus Marihuana hergestellt?

Nachdem wir nun die Geschichte von CBD erforscht haben, ist es an der Zeit, auf einige häufige Fragen rund um dieses Cannabinoid einzugehen.

Hanf und Marihuana sind zwei Varianten der Cannabispflanze. Obwohl sie technisch gesehen die gleiche Art sind, unterscheiden sich ihre chemischen Eigenschaften erheblich.

Hanf ist die nicht berauschende Form von Cannabis, die hauptsächlich für industrielle und landwirtschaftliche Zwecke angebaut wird. Sie ist reich an CBD und enthält nur Spuren des berauschenden Phytocannabinoids THC.

Marihuana hingegen enthält einen hohen THC Gehalt (bis zu 40 %) und wird hauptsächlich für Freizeitzwecke angebaut.

Was ist CBD Öl

CBD Öl kann zwar sowohl aus Hanf als auch aus Marihuana hergestellt werden, aber CBD aus Marihuana hat einen viel höheren THC-Gehalt als CBD aus Hanf und ist daher in vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, illegal.

Beim Kauf von CBD Öl ist es wichtig, darauf zu achten, aus welcher Pflanzenart es gewonnen wurde. Das CBD von Naturecan wird ausschließlich aus biologisch angebauten Hanfpflanzen aus den USA gewonnen und hat garantiert keinen nachweisbaren THC-Gehalt (<0,01 %).

Was ist THC?

Tetrahydrocannabinol (THC) ist ein Cannabinoid, das im Gegensatz zu CBD berauschend wirkt und für den “Rausch” verantwortlich ist, den man normalerweise mit Cannabis verbindet.

THC veranlasst die Gehirnzellen zur Ausschüttung von Dopamin, ein Hormon, welches ein Gefühl der Euphorie hervorruft. Außerdem behindert es die Informationsverarbeitung im Hippocampus, dem Bereich des Gehirns, der für die Bildung neuer Erinnerungen zuständig ist.

Wie CBD ist auch THC in Form von Ölen, Lebensmitteln und mehr erhältlich. Wenn beide Substanzen jedoch mit dem Endocannabinoid System des Körpers interagieren, haben sie sehr unterschiedliche Wirkungen. In der Tat werden sie in kommerziellen Produkten oft in einer synergistischen Kombination verwendet, um verschiedene medizinische Vorteile zu erzielen.

Wird man von CBD high?

Nein. Cannabidiol ist zu 100 % nicht berauschend, was bedeutet, dass es im Gegensatz zu THC nicht high macht oder Euphorie auslöst.

Dies zeigt eine Studie aus dem Jahr 2016, in der nachgewiesen wurde, dass aktives THC erhebliche physische und psychische Auswirkungen hat, einschließlich erhöhter Herzfrequenz und Euphorie, während CBD keine negativen Auswirkungen auf Herzfrequenz, Blutdruck oder kognitive Funktionen hat.

Kann CBD süchtig machen?

Nein. Da CBD nicht berauschend ist, macht es nicht high und macht nicht süchtig.

Einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge deuten die Ergebnisse einer gut kontrollierten experimentellen Studie am Menschen darauf hin, dass CBD nicht mit einem Missbrauchspotenzial verbunden ist. Außerdem könnte CBD sogar bei der Behandlung von Drogenabhängigkeit helfen.

Erste Hinweise von Wissenschaftlern deuten nämlich darauf hin, dass CBD die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Methamphetamin- und Kokainkonsumstörungen verringert und auch dazu beitragen kann, einen Rückfall nach einer Entgiftung zu vermeiden.

Ist CBD legal?

Ja, CBD ist in vielen Ländern der Welt legal, obwohl die Gesetze über den THC-Gehalt von Land zu Land unterschiedlich sind.

In Deutschland gilt jedes aus Cannabis gewonnene Produkt mit einem THC Gehalt von 0,2 % oder weniger als sicher und legal für den Konsum.

Kann ich mit CBD einen Drogentest nicht bestehen?

CBD allein ist nicht illegal und sollte daher nicht dazu führen, dass man bei einem Drogentest am Arbeitsplatz oder beim Autofahren durchfällt. Natürlich ist es sehr wichtig, eine Marke zu wählen, die getestet wurde, um nachzuweisen, dass sie einen nicht nachweisbaren THC-Gehalt hat, und die das Novel-Food-Lizenzierungsverfahren durchläuft. Naturecan CBD erfüllt diese Anforderungen.

Wie lange bleibt CBD in meinem Körper?

Die Wirkung von CBD ist zwischen 2 und 6 Stunden am stärksten spürbar, kann aber auch drei bis fünf Tage im Körper bleiben. Diese Zeitspanne (auch als Halbwertszeit von CBD bezeichnet) ist bei jedem Menschen unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

  • Wie du CBD einnimmst (z. B. in Form von Ölen, Kapseln, Balsam oder Gummibärchen)
  • Wie viel CBD du einnimmst
  • Wie oft du es einnimmst
  • Ob du CBD zusammen mit etwas anderem einnimmst

CBD Snacks bleiben in der Regel länger im Körper, da sie CBD langsam an den Körper abgeben. Andererseits bleiben CBD Cremen kürzer aktiv, da sie hauptsächlich mit den Cannabinoid Rezeptoren in der Haut und nicht im Körper interagieren. Die Halbwertszeit von CBD kann auch durch die Einnahme mit einer Fettquelle oder durch größere und häufigere Dosen verlängert werden.

Was ist CBD

Was ist der Unterschied zwischen CBD- und Hanföl?

Die Begriffe “CBD Öl” und “Hanföl” werden oft synonym verwendet. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied – die Herkunft der Extraktion.

CBD Öl wird aus Hanf gewonnen, ist aber ein weit gefasster Begriff, der jedes CBD haltige Öl beschreibt. Wie bereits erläutert, können CBD Öle auch aus anderen Pflanzensorten gewonnen werden, die einen höheren THC-Gehalt aufweisen, wie etwa Marihuana.

Hanföl hingegen ist ein Extrakt aus Hanf mit hohen CBD Konzentrationen und Spuren von THC. Es wird aus verschiedenen Teilen der Pflanze gewonnen, darunter die Stängel, Halme und Blüten, und wird zur Herstellung von Ölen und Tinkturen verwendet.

Einfach ausgedrückt: Hanföl wird immer aus der Hanfpflanze gewonnen, während CBD Öl aus anderen Cannabissorten gewonnen werden kann. Zur Erinnerung: Hanföl kann als CBD Öl bezeichnet werden, aber CBD Öl ist nicht immer Hanföl.

Vielleicht hast du auch schon von Hanfsamenöl gehört. Hanfsamenöl wird zwar manchmal auch als Hanföl bezeichnet, unterscheidet sich aber sowohl von CBD- als auch von Hanföl, da es ausschließlich aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird und daher kein CBD enthält.

Was sind die potenziellen Vorteile von CBD?

Wie bereits erwähnt, hat CBD zahlreiche therapeutische Eigenschaften. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten CBD Wirkungen.

CBD und Stress & Angststörugen

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD Menschen, die unter Stress und Angstzuständen leiden, unterstützen kann.

In einer Studie aus dem Jahr 2019 wurden beispielsweise die Angstzustände von 57 Männern vor einer öffentlichen Veranstaltung gemessen, die CBD Öl (100 mg, 300 mg oder 600 mg) oder ein Placebo erhalten hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass Männer, denen die 300mg Dosis CBD verabreicht wurde, weniger Angstsymptome aufwiesen als diejenigen, die ein Placebo oder die 100mg Dosis erhielten.

Einige Tierstudien haben auch gezeigt, dass CBD aufgrund seiner Wechselwirkung mit Rezeptoren und chemischen Stoffen im Gehirn erhebliche anxiolytische (angstlösende) Wirkungen haben kann.

Eine 2015 veröffentlichte Studie legt zudem nahe, dass CBD ein erhebliches Potenzial für die Behandlung von Epilepsie hat. Stress kann zur Entwicklung von Epilepsie beitragen und auch ein Auslöser für epileptische Anfälle sein.

cbd gegen Angst

CBD und Entzündungen/ Schmerzen

CBD was ist das

Zahlreiche Studien, vor allem an Tieren, haben gezeigt, wie CBD durch die Beeinflussung der Aktivität der Endocannabinoid Rezeptoren und die Interaktion mit Neurotransmittern zur Unterstützung von Gesundheitszuständen wie chronischen Schmerzen und Entzündungen beitragen kann.

So zeigte eine Tierstudie, dass das Auftragen von CBD Creme auf die Gelenke von Ratten Schwellungen verringern und die Haltung der Gliedmaßen verbessern kann. In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass CBD Ratten mit Osteoarthritis helfen kann, indem es die Gelenkschmerzen dosisabhängig blockiert und zukünftige Nervenschäden und damit verbundene Schmerzen in arthritischen Gelenken verhindert.

CBD und Schlaf

Studien haben gezeigt, dass CBD den Schlaf unterstützen kann. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass es die Menge des vom Körper produzierten Adenosins beeinflusst.

Adenosin ist eine Verbindung, die das Gefühl der Müdigkeit reguliert: Ein hoher Adenosinspiegel hilft uns einzuschlafen, ein niedriger hilft uns wach zu bleiben. CBD erhöht den Adenosinspiegel nicht, sondern trägt dazu bei, ihn so zu regulieren, dass er mit dem zirkadianen Rhythmus des Körpers übereinstimmt und so einen normalen Schlafrhythmus unterstützt.

Studien, die einen Zusammenhang zwischen CBD und verbessertem Schlaf untersuchten, zeigen außerdem, wie CBD mit GABA- und Serotoninrezeptoren im Gehirn interagiert, um Entspannung und Schlaf zu fördern. GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter in unserem Körper, der dazu beiträgt, übermäßige Gehirnaktivitäten zu beruhigen und die Entspannung zu fördern. Serotonin ist ein Hormon, welches dazu beiträgt, Ängste abzubauen und die Stimmung zu verbessern, was beides einen besseren Schlaf fördert.

CBD Wirkung Schlaf

Der Unterschied zwischen Vollspektrum- und Breitbspektrum - CBD

Wenn du CBD Produkte kaufen möchtest, wirst du  wahrscheinlich auf zwei sehr häufig verwendete Begriffe stoßen: Vollspektrum und Breitspektrum. Es ist wichtig, den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen zu wissen.

Der Hauptunterschied zwischen Vollspektrum- und Breitspektrum CBD Produkten ist ihr THC-Gehalt. Ein CBD Produkt, das bis zu 0,3 % THC oder mehr enthält, zusammen mit einer Mischung aus natürlich vorkommenden Pflanzenextrakten wie Terpenen und anderen Cannabinoiden, wird als Vollspektrum CBD Produkt bezeichnet.

CBD Produkte mit breitem Wirkungsspektrum enthalten zwar auch viele Pflanzenstoffe, aber nur geringe Mengen an THC, d. h. weniger als 0,3 %. Aus diesem Grund gilt CBD mit breitem Spektrum weithin als sicher für den Konsum, während Produkte mit vollem Spektrum in vielen Ländern wegen der Gefahr einer Vergiftung illegal sind.

Du fragst dich vielleicht auch: Was ist CBD Isolat? Nun, es ist die dritte gängige Art von CBD – die reine Form ohne andere aus Cannabis gewonnene Pflanzenstoffe. Im Gegensatz zu Breitspektrum und Vollspektrum CBD bietet CBD Isolat nicht die potenziellen Vorteile des “Entourage-Effekts”, der auf der Hypothese beruht, dass die Wirkung der gesamten Cannabispflanze aufgrund einer Wechselwirkung zwischen den einzelnen Cannabinoiden größer ist als die Summe ihrer einzelnen Bestandteile.

Die CBD Produkte von Naturecan werden mit CBD mit breitem Wirkungsspektrum hergestellt und bieten daher alle potenziellen Vorteile des “Entourage-Effekts” – bei garantiert nicht nachweisbarem THC.

CBD Nebenwirkungen

CBD wirkt auf jeden Menschen anders. Es wurden zwar keine schwerwiegenden Nebenwirkungen des CBD Konsums gemeldet, aber es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und die Menge langsam zu erhöhen, bis man positive Wirkungen bemerkt.

Zu den seltenen Nebenwirkungen von CBD gehören:

  • Trockener Mund
  • Schwindelgefühle
  • Verminderter Blutdruck
  • Veränderungen des Appetits
  • Stimmungsschwankungen
  • Durchfall

Da CBD Öl auch die Leberenzymwerte erhöhen kann, müssen leberkranke Menschen solche Produkte unter fachkundiger Betreuung und Anleitung eines Arztes mit regelmäßigen Kontrollen der Leberenzymwerte im Blut einnehmen.

Darüber hinaus sollte CBD Öl während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwendet werden, um mögliche Risiken für die Entwicklung des Babys zu vermeiden, da CBD die Plazentaschranke passieren kann.

Wie nimmt man CBD ein?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, CBD einzunehmen. Bei so vielen verschiedenen CBD Produkten auf dem Markt kann es schwierig sein, das richtige für dich zu finden. Wir zeigen dir die verschiedenen Möglichkeiten, CBD in Ihren Alltag einzubauen:

1. CBD Kapseln

CBD Kapseln sind ein guter Einstieg für CBD Neulinge, da sie leicht einzunehmen sind und eine einfache Möglichkeit bieten, die Dosierung zu steuern. Um CBD Kapseln einzunehmen, schlucke die Kapseln einfach mit etwas Wasser. CBD Kapseln brauchen in der Regel 1-2 Stunden, um zu wirken, und die Wirkung kann 2-8 Stunden anhalten.

2. CBD Öle

CBD Tropfen haben eine höhere Bioverfügbarkeit als die meisten anderen Verabreichungsformen, was bedeutet, dass CBD schneller in den Blutkreislauf gelangt und seine Wirkung schneller entfaltet. Um CBD Öl einzunehmen, gib die erforderliche Anzahl von Tropfen unter die Zunge (sublingual) und halte sie dort für eine Minute, bevor du sie schluckst. Die Wirkung von CBD Öl setzt innerhalb von 15-30 Minuten ein und kann 2-8 Stunden andauern. 

3. CBD Salben

Während CBD Öle und CBD Kapseln systemisch auf den gesamten Körper wirken, können CBD Salben und andere Hautpflegeprodukte gezielt auf Problemzonen wie schmerzende Gelenke oder Muskeln aufgetragen werden, so dass die CBD Wirkung genau dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird. Um CBD Salben zu verwenden, trage einfach 2-3 Mal pro Tag eine dünne Schicht auf die betroffene Stelle auf. Da CBD Salben und Cremen direkt mit der Haut interagieren, können sie innerhalb von 10-30 Minuten ihre Wirkung entfalten. Diese Wirkung kann 2-8 Stunden anhalten.

4. CBD Lebensmittel

CBD Snacks sind eine köstliche und einfache Möglichkeit, die tägliche Dosis CBD zu sich zu nehmen. Zu den beliebten Esswaren gehören Kekse, CBD Fruchtgummis, Brownies, Nussbutter und Schokolade. Da sie das Verdauungssystem durchlaufen müssen, bevor sie in den Blutkreislauf gelangen, dauert es länger als bei anderen Produkten, bis sie ihre Wirkung entfalten (in der Regel 1-2 Stunden). Ihre Wirkung kann jedoch bis zu 8 Stunden anhalten, da das CBD langsam im Körper freigesetzt wird.

5. CBD Liquids

CBD Liquids sind eine effektive Möglichkeit, CBD in den Körper aufzunehmen. Sie haben die höchste Bioverfügbarkeit aller gängigen Verabreichungsformen, da das CBD direkt über die Lunge in den Blutkreislauf aufgenommen wird. CBD Liquids können innerhalb von Minuten ihre Wirkung entfalten; aufgrund ihrer schnellen Absorption ist diese Wirkung jedoch im Vergleich zu CBD Ölen oder Snacks relativ kurzlebig (2-3 Stunden). Obwohl Vape-Produkte als risikoärmere Alternative für Raucher angesehen werden, würden wir Nichtraucher nicht dazu ermutigen, mit dem Dampfen zu beginnen.

CBD Dosierung: Wie viel sollte ich einnehmen?

Die FDA (Food and Drug Administration) hat noch keine Standard-Tagesdosis für CBD empfohlen, was bedeutet, dass viele Menschen nicht wissen, wo sie anfangen sollen.

Zunächst muss man wissen, dass die Dosierung für jeden Menschen unterschiedlich ist und von einer Reihe von Faktoren abhängt, darunter Gewicht, Größe und Gründe für die Einnahme von CBD. Für CBD Neulinge empfehlen wir, mit einer niedrigen Dosis (z. B. 2 mg) zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen, bis die optimale Dosierung gefunden ist. Alternativ kann unser Rechner für die CBD Öl Dosierung eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Empfehlung geben.

Die FSA (Food Standards Agency) empfiehlt eine maximale tägliche CBD Gesamtdosis von 70 mg. Bitte achte darauf, dass du diese Menge nicht überschreitest. Anhand dieser Empfehlung kannst du deine Dosierung so gestalten, wie es für dich am besten ist und andere CBD Produkte kombinieren, falls gewünscht.

Worauf du bei CBD Produkten achten solltest

Achte beim Kauf von CBD Öl darauf, dass das Öl einen unbedenklichen THC-Gehalt aufweist (weniger als 0,3 %), dass es vollständig auf pflanzlicher Basis hergestellt wurde (ohne Zusatz von synthetischen Stoffen) und dass der Verkäufer ein Analysezertifikat für das Öl als Nachweis für dessen Sicherheit und Qualität vorlegt.

10% CBD Öl

Worauf ist zu achten?

  • Unbedenklicher THC-Gehalt (<0,3%)
  • CBD auf Pflanzenbasis
  • Analysezertifikat verfügbar
  • Biologischer Hanfanbau (idealerweise aus den USA)
  • Frei von Pestiziden und Zusatzstoffen
  • Zertifizierter Hersteller
  • Regelmäßige Tests durch unabhängige Labors

Das CBD Öl von Naturecan hat einen nicht nachweisbaren THC-Gehalt und wird ausschließlich aus in den USA angebauten Hanfpflanzen gewonnen. Das bedeutet, dass wir niemals Isolate oder synthetische Materialien verwenden und nur natürliches, pflanzliches CBD einsetzen.

Darüber hinaus werden alle unsere Produkte strengen Tests durch unabhängige Labore unterzogen, um ihre Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. Unsere Analysezertifikate sind leicht zugänglich und sorgen für volle Transparenz.

Ist CBD sicher für Tiere?

Ja, CBD ist für Haustiere sicher.

Alle Säugetiere haben ein Endocannabinoid System, das den Körper in einem ausgeglichenen Zustand hält, indem es wesentliche psychologische und physiologische Funktionen reguliert. CBD interagiert mit dem ECS auf ähnliche Weise bei Tieren und Menschen.

Erste Studien haben gezeigt, dass CBD bei einer Reihe von Tierkrankheiten helfen kann. Wenn du mehr über CBD für Haustiere erfahren möchten, lies unseren Blogbeitrag hier.

Warum Naturecan?

Jetzt, wo du mit CBD und seinen potenziellen Vorteilen vertraut bist, möchtest du es vielleicht selbst ausprobieren. Wenn ja, erkunde unser breites Angebot an CBD Produkten und wähle diejenigen aus, die deinen Bedürfnissen am besten entspricht.

Naturecan bietet ein umfangreiches und exklusives Angebot an hochwertigen CBD Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln. Mit Websites in über 30 Ländern weltweit nutzen wir unsere globale Reichweite, um die gesundheitlichen Vorteile von CBD einem wachsenden Kundenstamm zugänglich zu machen.

Alle Produkte von Naturecan werden mit branchenführender Technologie hergestellt und strengen Testverfahren durch Dritte unterzogen, um Produktqualität, Kundensicherheit und Transparenz der Lieferkette zu gewährleisten.

Unser CBD Öl ist ein Breitspektrum-Destillat mit nicht nachweisbarem THC-Gehalt und hoher Bioverfügbarkeit, was es zum sichersten und reinsten Öl auf dem Markt macht. Es wird ausschließlich aus in den USA angebauten Hanfpflanzen gewonnen, was bedeutet, dass wir niemals Isolate oder künstlich hergestellte synthetische Stoffe verwenden, sondern ausschließlich natürliches, pflanzliches CBD.

Haftungsausschluss: CBD-Produkte sind nicht von der FDA zugelassen. Die WHO erkennt CBD jedoch als ungiftige und sichere Substanz mit geringen bis keinen Nebenwirkungen an.

Quellen



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